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Die Marienburg |
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Auf dem St.
Petersberg baute Abt Richard von Springiersbach um 1150 an
Stelle der ursprünglichen eine neue Kirche und dazu ein
Frauenkloster. Die Lage brachte es mit sich, dass das
Kloster in die späteren Kriegswirren hineingezogen werden
konnte. Zum Schutze begann im Jahre 1280 der Trierer
Erzbischof Heinrich mit der Befestigung des Klosters. Die
Fehden ließen nicht nach, so dass die Nonnen in anderen
Klöstern Unterkunft suchten mussten. Nach der
Säkularisierung kam die den Kriegswirren zum Opfer gefallene
Marienburg im private Hand. Um das Burganwesen dem
ursprünglichen sakralen Zwecke wieder zuzuführen, verkaufte
es die frühere Besitzerin an den bischöflichen Stuhl in
Trier. So wurde die Marienburg, dieses Kleinod des
Mosellandes, ein Jugendheim der Diözese. Auch wurde eine
neue Kirche gebaut. Der Feriengast aber kann nach wie vor
dem schönen Doppelblick genießen und das neben dem Heime
gebaute Hotel aufsuchen.
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